(bildungssprachlich) differieren, disputieren, (umgangssprachlich) sich fetzen, giften, sich herumstreiten, sich in den Haaren liegen, sich in die Haare kriegen, sich in die Wolle kriegen, sich krachen, Krach haben, Krach kriegen, schweres Geschütz auffahren, sich verkrachen, sich verzanken, wettern, sich zoffen; (salopp) zusammenknallen, (umgangssprachlich abwertend) anpöbeln, sich herumzanken, krakeelen, Stunk haben, (verhüllend) Meinungsverschiedenheiten haben, (landschaftlich) sich häkeln, sich kampeln, (landschaftlich, besonders norddeutsch umgangssprachlich) sich kabbeln; (österreichisch mundartlich) wörteln, (veraltend) sich holzen

 

 

„…Streiten gehört dazu!“

 

Die Streitschlichtung bietet Hilfestellungen, um angemessen und produktiv im Falle eines Konflikts miteinander umzugehen. Sie wird als Medium verstanden, Eskalationen zu vermeiden. Lösungsstrategien werden im respektvollen Umgang miteinander erarbeitet.

Die Streitschlichtung an der Lindenbergschule wird von zwei Kolleginnen durchgeführt, die sich speziell hierfür fortgebildet haben. Sie findet montags in der 4. und 5. Stunde statt und ist wie folgt organisiert:

  • Die Kinder können sich freiwillig und selbstständig anmelden. Sie füllen einen Streitschlichtungszettel aus, auf dem die Namen und die Klassen der Beteiligten vermerkt werden, sowie das Datum eingetragen wird. Diese Anmeldung kann jederzeit in den Briefkasten der Streitschlichtung geworfen werden.
  • Mindestens einmal die Woche wird der Briefkasten geleert und die angemeldeten Kinder zur Streitschlichtung eingeladen. Die Mediatoren laufen durch die angegebenen Klassen und befragen die Kinder, ob der Streit noch aktuell ist und nehmen ggf. die Kinder mit in den Besprechungsraum. Dort werden zunächst die Gesprächsregeln und der Verlauf der Streitschlichtung besprochen, sowie die Neutralität und Verschwiegenheit des Schlichters erläutert.
  • Als wichtiges Merkmal gilt der respektvolle Umgang miteinander und dass jeder der Beteiligten den Anderen ausreden lassen muss. Die Mediatorin leitet durch das Gespräch, in dem alle Beteiligten ihre Sicht der Dinge und die persönlichen Empfindsamkeiten in dem Konflikt darstellen darf. Abschließend fasst die Streitschlichterin nochmal die Ergebnisse zusammen.
  • Gemeinsam wird nach einer möglichen Lösung gesucht. Im Optimalfall wird ein Konsens statt ein Kompromiss gefunden.
  • Dieser wird in einem „Friedensvertrag“ schriftlich festgehalten und von allen Beteiligten mit Datumsangabe unterschrieben.
  • Je nach Vereinbarung reflektiert der Streitschlichter nach einiger Zeit nochmals mit den Kindern den Umgang mit einander: Haben sich alle an die Vereinbarungen gehalten? Gibt es neue Konflikte? Wie geht es jedem Einzelnen? Waren die Ideen und Vereinbarungen sinnvoll? Gibt es neue Vorschläge? (…)
  • Die Kinder können sich bei Regelverstößen oder Vertragsbruch natürlich jeder Zeit wieder zur Streitschlichtung anmelden.

ankämpfen, bekämpfen, sich einsetzen, eintreten, sich engagieren, kämpfen, sich Mühe geben, nichts unversucht lassen, Partei ergreifen, protestieren, ringen, seine ganze Kraft aufbieten, vorgehen gegen, sich wehren, sich widersetzen, Widerstand leisten, sich zur Wehr setzen; (gehoben) Schach bieten, trotzen, sich verwenden aneinandergeraten, sich anfeinden, sich anlegen, sich auseinandersetzen, sich bekriegen, sich beschimpfen, debattieren, sich entzweien, im Streit liegen, in Streit geraten, kollidieren, plänkeln, polemisieren, Streit bekommen, Streit haben, sich überwerfen, uneins sein, unsachlich werden, unterschiedlicher Meinung sein, sich verfeinden, verschiedener Meinung sein, vom Leder ziehen, sich zanken, sich zerstreiten, zusammenstoßen